Ein größerer Brand brach im Burgund in der Nähe der Großstadt Dijon aus. Bei Bordeaux, wo die bislang massivsten Brände der Saison in Frankreich gewütet hatten, konnte die Feuerwehr ein erneutes Ausbreiten des Feuers verhindern. Rund 84.000 Menschen können in ihre Häuser zurückkehren. Die Behörden hoben Evakuierungsanordnungen für neun Gemeinden auf.
In Spanien entstand in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal ein neuer Brand. 12 Ortschaften rund um die Gemeinde Fermoselle wurden evakuiert. In anderen Gebieten Spaniens entspannte sich die Lage inzwischen wieder. Für das Waldbrandgebiet nahe der Hauptstadt Madrid hob die Regierung den nationalen Notstand wieder auf. Auch ein weiteres Feuer in der Region Avila sei stabilisiert.
Zwei Feuerwehrleute auf Kreta ums Leben gekommen
Mehrere Waldbrände wüten derzeit in Griechenland, der schlimmste im Süden der Insel Kreta. Dort kamen zwei Feuerwehrleute bei Löscharbeiten ums Leben. Etwa 8.000 Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Starke Winde erschweren die Arbeiten und verhindern den Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern. In den anderen griechischen Regionen ist die Situation besser. Im Osten Kretas bei Sitia gelang es, einen Brand unter Kontrolle zu bringen. Dies gilt auch für ein Feuer auf der Insel Lesbos.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
