Dlf 11.10.2026
11:16 Uhr

"Kartellverdacht" - Illegale Absprachen bei Berichterstattung über Trump? US-Regierung geht erneut gegen Medien vor


In den USA geht die Regierung einem Medienbericht zufolge erneut gegen Medien vor.


Sie verdächtigt TV-Sender der illegalen ⁠Absprache bei der Berichterstattung über Präsident Trump. Ein Sprecher des ⁠Justizministeriums sagte der New York Times, gemeinschaftliche Boykotte unter ⁠Wettbewerbern ⁠könnten gegen das Kartellrecht ⁠verstoßen. Bei den Sendern handelt es sich demnach um ABC, CBS, CNN, NBC und Fox News.
Hintergrund ist dem Bericht zufolge, dass die TV-Sender jüngst ihre gemeinsame Berichterstattung über Trump kurzzeitig eingestellt hatten. ​Dies geschah als Solidaritätsaktion, nachdem der Präsident CNN, MSNBC ‌und Politico aus dem Weißen Haus ausgeschlossen hatte. CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC bilden den Fernseh-Pool des Weißen Hauses. Bei dieser sogenannten Pool-Berichterstattung ‌teilen ‌sich die Sender die Kosten, wechseln sich bei der ​Organisation ab und stellen das Material anderen Medien zur Verfügung.
Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.