Dies gab ein Sprecher der Regierung in London bekannt. Er sagte, es gehe darum, die Raketenstellungen zu schwächen, mit denen der Iran Schiffe in der Meerenge von Hormus attackiere. Der Schifffahrtsweg, durch den rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, ist seit Kriegsbeginn durch die iranische Seite de facto gesperrt.
Die Regierung in Teheran warnte, die Entscheidung Großbritanniens werde nicht ohne Folgen bleiben. Der britische Premier Starmer bringe dadurch seine Landsleute in Gefahr, denn der Iran werde sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen.
Laut übereinstimmenden US-Medienangaben gab es gestern einen iranischen Raketenangriff auf den britischen Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln im Indischen Ozean. Dieser sei aber nicht getroffen worden, berichteten das "Wall Street Journal" und der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf ranghohe US-Beamte.
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Diese Nachricht wurde am 21.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
