Dlf 16.09.2026
10:15 Uhr

Erklärung - "Gemeinsam mit dem Bundeskanzler" - CDU-Ministerpräsidenten wenden sich gegen Personaldiskussionen


Die Ministerpräsidenten der CDU haben sich vor dem Hintergrund der Spekulationen über die Zukunft von Bundeskanzler Merz gegen Personaldiskussionen gewandt. Die Menschen könnten darauf vertrauen, dass deren Probleme angegangen würden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die dem Deutschlandfunk vorliegt.

Erklärung -
In einer gemeinsamen Erklärung heißt es unter anderem, das politische Deutschland brauche jetzt mehr denn je Stabilität. Der Weg zu neuem Vertrauen in die Christdemokratie führe über Zuhören und politisches Handeln, nicht über Personaldiskussionen.
Nach der Niederlage der CDU in Sachsen-Anhalt und dem Erfolg der AfD in dem Bundesland hatte die parteiinterne Kritik an Merz wieder zugenommen.

Merz sagt Reise nach New York ab

Bundeskanzler Merz hat für Sonntagabend eine Sitzung des CDU-Präsidiums einberufen. An diesem Tag wird in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gewählt. Für Montag sind weitere Treffen der Parteiführung vorgesehen, am Dienstag kommt die Unionsfraktion im Bundestag zusammen. Der Kanzler selbst hat angesichts der Lage eine Reise zur Generaldebatte der UNO-Vollversammlung in der kommenden Woche abgesagt.
Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.