Die US-Vertreter verließen die Sitzung des Gremiums in New York, als Frankreichs UNO-Botschafter Bonnafont das Wort ergriff. Sie protestierten dagegen, dass Vertreter Frankreichs die Vereinigten Staaten kürzlich in die Nähe Nordkoreas gebracht hatten.
Hintergrund war die Wiederwahl des Hochkommissars für Menschenrechte, Türk, am vergangenen Freitag durch die UNO-Vollversammlung. Die USA hatten unter anderem gemeinsam mit Nordkorea, Nicaragua und Russland gegen Türk gestimmt. Von Seiten Frankreichs hieß es daraufhin, die USA seien einst ein Leuchtturm der Menschenrechte gewesen, heute aber stünden sie an der Seite solcher autoritären Staaten.
Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
