Dlf 26.06.2026
17:13 Uhr

Bis 2030 - Ungarn will an Voraussetzungen für Euro-Einführung arbeiten


Die ungarische Regierung plant, die Kriterien für einen Euro-Beitritt um das Jahr 2030 herum zu erfüllen.

Bis 2030 - Ungarn will an Voraussetzungen für Euro-Einführung arbeiten
Seit Tagen sorgt eine Hitzewelle in Deutschland für Temperaturen bis an und über die 40-Grad-Marke und lässt die Menschen kräftig schwitzen. Matias Basualdo/ZUMA Press Wire/IMAGO
Ministerpräsident Magyar sagte in Budapest, die ‌Einführung der Gemeinschaftswährung ⁠bringe Ungarn mehr ⁠Vorteile als Nachteile und könne zudem für mehr Stabilität sorgen. In diesem Zusammenhang verwies er auf Umfragedaten, denen zufolge es einen gesellschaftlichen Konsens über die Notwendigkeit der Euro-Einführung gebe. Der Prozess werde jedoch nicht einfach, räumte Magyar ein. So erfülle Ungarn derzeit keines der für einen Beitritt zur Euro-Zone erforderlichen Kriterien. Größte Hürde auf ⁠dem ⁠Weg in die Euro-Zone ist nach Angaben des Regierungschefs der Abbau von Staatsschulden. Sparmaßnahmen seien jedoch ⁠nicht nötig, wenn etwa EU-Gelder effizienter genutzt würden.
Eurogruppen-Chef Pierrakakis begrüßte Magyars Ankündigung als klares Bekenntnis der ungarischen Regierung zu Europa.
Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.