Er habe das Pentagon entsprechend angewiesen, schrieb Trump in Sozialen Medien. Es sei zwar zu spät, die Übungen vollständig abzusagen, er sei jedoch nicht glücklich darüber, dass die USA einer Teilnahme zugestimmt hätten. In dem Beitrag erwähnte Trump die Weigerung Südkoreas, sich an Maßnahmen gegen den Iran zu beteiligen, und verwies auf seine Beziehungen zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un, die er als sehr gut bezeichnete. So habe sich Pjöngjang während seiner Präsidentschaft respektvoll und nicht bedrohlich verhalten. Die erst zuletzt wieder durchgeführten Raketentests Nordkoreas erwähnte Trump nicht.
Die jährlichen gemeinsamen Militärübungen der Vereinigten Staaten und Südkoreas sollen heute beginnen und bis zum 27. August dauern.
Südkorea will trotz Trumps Äußerungen weiter auf eine enge Zusammenarbeit mit Washington setzen. Beide Seiten würden sich in der Verteidigungspolitik auch künftig eng abstimmen, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. Man hoffe, dass die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Trump und Nordkoreas Machthaber Kim zu einem ernsthaften Dialog beitrügen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
